Zhou Yi: Wirkungsvolle und einfache Yin-Yang Küche für Frauen inWechseljahren
Inhalt:
Wechseljahre und ihre begleitenden Erscheinungen gelten für die Chinesische Medizin zwar nicht als Krankheiten, aber viele Frauen leiden darunter. Die allgemein bekannten Symptome führt die Chinesische Medizin u.a. auf Disharmonie zwischen Nieren-Yin und Nieren-Yang, oft von Leber-Feuer und Leber-Stau begleitet, zurück.
Frauen in heilenden Berufen oder leitenden Positionen leiden meistens mehr als Frauen in weniger anspruchsvollen Berufen, weil sie einerseits ihr Nieren-Yin durch starkes Herz-Feuer und Leber-Feuer sehr belasten, andererseits ihr Nieren-Yang durch unregelmäßige, unzureichende und oft einseitige Ernährung schwächen.
Chinesische Diätetik, die heute in Europa bekannt ist, könnte solchen Frauen durch ihre umfangreichen Rezepturen eine Alternative gegenüber der hormonellen Therapie anbieten. Sie wird jedoch von diesen gestressten Frauen selten wahrgenommen und praktiziert. Der Grund liegt wohl nicht nur in der Komplexität der dazu gehörenden Selbst-Diagnostik sondern auch in der sogenannten „Fünf-Elemente-Theorie“, welche im Westen zu oft die Chinesische Diätetik komplizierter macht als sie es ist. Hinzu kommen bei den besonders gut gebildeten Frauen das im Westen überall verbreitete „Kalorienbewusstsein“ und das dadurch entstandene schlechte „Gewissen“ beim Essen.
Das alles unterdrückt in erster Linien das Magen-Qi, was die alten Chinesen als die beste Medizin auf dieser Welt bezeichneten. Ohne ein gesundes und starkes Magen-Qi (胃气)ist jegliche Heilung der Krankheit undenkbar. In diesem Punkt unterscheidet sich die alte Chinesische Medizin grundlegend von der modernen Medizin.
Den Kaiser durch 70% Diätetik, höchstens 30% Heilkräuter vor Krankheiten zu schützen und auch ihn so zu heilen, war die lange Tradition der Hof-Ärzte. Da der Kaiser wegen seines Stresses selten Hunger hat und dadurch krank sein könnte, muss zuerst seinen gesunden Appetit durch gut vorbereitete und vor allem wohlschmeckende Speisen angeregt werden. Heilen durch eigenes Qi - das galt seit Beginn der Chinesischen Medizin als das oberste Prinzip der Heilkunst des Hof-Arztes. Das ist auch die Leitlinie der chinesischen Diätetik.
Basierend auf ihrer 30jährigen Erfahrung, zeigt Frau Zhou den gestressten Frauen (auch Männern) eine möglichst einfache, leichte, schmackhafte und dennoch wirkungsvolle Ernährungsweise nach dem ursprünglichen Yin-Yang-Prinzip, die nur kurze Zubereitungszeit braucht.
In dem Theorie-Teil des Kurses lernen wir u.a. zu unterscheiden zwischen
-Nieren-Yin-Mangel:
allgemein bekannte Symptome wie:
a.Hitzewallung
b.Nervosität
c.Wutanfälle
d.Schwindel
e.Tinitus
f.Trockener Mund, trockene Haare und Haut
g.Verstopfung
-Nieren-Yang-Mangel:
allgemein bekannte Symptome wie:
a.Kalte Glieder
b.Blässe
c.Kraftlosigkeit
d.Appetitlosigkeit
e.Wasseransammlung im Gesicht und in den Gliedern (Ödem)
f.Durchfall
Anschließend werden wir diese Yin-Yang-Theorie umsetzen in praktische alte chinesische Kochkunst.
Achtung:
Es wird in diesem Kurs keine Kalorien gezählt, weil alle Zutaten fettarm sind. Wir werden zusammen lachend kochen und mit Freude genießen.
Teilnehmerkreis:
Dieser Kurs ist vor allem für Frauen ab 40 in heilenden Berufen vorgesehen. Männer, die mit Freude am Kochen haben, sind auch herzlich willkommen. Vorkenntnisse in der Chinesischen Medizin (von heute) sind nicht vom Vorteil. Im Rahmen von Qigong-Seminaren für Frauen werden auch nur Frauen für Teilnahme zugelassen.
Referentin:
Nächste Termine mit der Yin-Yang-Küche unter Leitung von Zhou Yi:
28. – 29. März 2009: Privatuniversität Witten-Herdeckewessel@uni-wh.de Tel.: 02302/926-705
09. – 12. April 2009: Akademie GBP Hannoverinfo@akad-gbp.deTel.: 0511-6500684
Zuerst lernen wir einfache Rezepturen kennen, welche pro Gericht nur etwa 15 Minuten Kochzeit brauchen.
In diesem Kurs wollen wir dank leichter Gerichte aus Gemüse, Fisch und chinesischen Kräutern das Gleichgewicht zwischen Nieren-Yin und –Yang nach einem langen Winter wieder herstellen.
Durch eine klare und einfache Verteilung von Yin und Yang gelingt es jeder Frau (jedem Mann) schon beim täglichen Essen das Gleichgewicht des eigenen Qi-Haushaltes wieder herzustellen. (Bei Frauen in den Wechseljahren zeigen sich noch weitere wechselnde Symptome. In diesem Fall genügen die Regeln der allgemeinen Ernährungsempfehlungen nicht mehr. Es braucht dann individuelle diätetische Rezepturen.)